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Kiefer
Kiefer ist mit 94 Arten, eine der am weitest verbreiteten Nadelbäume der nördlichen Erdhalbkugel. Kiefer ist ein einheimischer, immergrüner Nadelbaum mit anfangs kegelförmigem Wuchs, später mit flacher bis kugeliger Krone und unregelmäßiger Beastung. Kiefer ist sehr genügsam und wächst auch auf extremen Standorten (nährstoffarm, trocken, extrem nass). Sie wurde früher vorzugsweise für die Bewaldung vom Windwurf oder Insektenbefall zerstörten Flächen genutzt.
Holzbeschreibung: |  | Der Splint ist oft sehr breit und etwas heller als das Kernholz. Die Farbe ist gelbrötlich, wobei der Kern im frischen Zustand nicht deutlich abgegrenzt ist. Erst mit Lichteinwirkung hebt sich das dunkelgelblich bis rotbraune Kernholz vom hellgelben Splintholz ab.
|  | Eigenschaften: Kiefer schwindet mäßig (jedoch mehr als Fichte), neigt aber weniger zum Werfen und Verziehen. Je nach Wuchsgebiet unterscheidet sich die Festigkeit. Diese ist bei den nördlicheren Arten besser als bei Holz aus südlichen Regionen.
Beständigkeit: Kiefer ist mäßig witterungsfest. Das Splintholz ist anfällig zu Pilz- und Insektenbefall und ist bläueempfindlich.
Verwendung: Kiefer wird vielseitig eingesetzt als Bauholz, für Innenausbau z. B. Fenster und Türen, Leisten, in der Möbelindustrie entweder als Massiv-, Furnier- oder Sperrholz. Kiefer findet auch Verwendung in der Papier- und Zellstoffindustrie. Das Harz wird zur Gewinnung von Terpentin benutzt.
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