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Buche
Buche gehört mit ihrem Anteil von ca. 20% an der Gesamtwaldfläche in Deutschland zu der wichtigsten Laubholzart. Buche trägt mit ihren Wurzeln und Laub zur Verbesserung und Auflockerung des Bodens bei. Sie ist für eine gesunde Forstwirtschaft von große Bedeutung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom 40. bis zum 60. Grad nördliche Breite und umfaßt weite Gebiete Europas, wobei der Schwerpunkt in West- und Mitteleuropa liegt.
Buche ist eine sommergrüne Laubholzart. Die Krone ist bei jungen Bäumen schlank, bei älteren ziemlich breit und kuppelförmig. Buche ist auch für ihre genießbare Früchte, die Bucheckern bekannt.
Holzbeschreibung: |  | Die Farbe ist weißlichgrau mit einer blassen gelblichen oder rötlichen Tönung. Das Kern- und Splintholz lassen sich nicht deutliche unterscheiden. Eine Rotkernbildung setzt zumeist bei einem Baumalter ab etwa 80 Jahren ein. Durch eine Behandlung – das Dämpfen – nimmt auch das hellfarbige Holz eine gleichmäßig rötliche bis rötlichbraune Farbe an.
|  | Eigenschaften: Buchenholz schwindet stark, hat mäßiges Stehvermögen und besitzt eine überdurchschnittliche Festigkeit. Es ist schwer, hart, sehr zäh, wenig elastisch und sehr tragfähig. Gedämpfte Buche lässt sich, solange das Holz noch warm ist, leicht biegen.
Beständigkeit: Buche ist nicht witterungsfest, ist anfällig für Pilz- und Insektenbefall, verstockt leicht. Alle Oberflächenbehandlungen sind möglich.
Verwendung: Buchenholz wird in der Möbelindustrie als Voll-, Furnier- und Sperrholz benutzt. Weitere Anwendung sind als Parkett, für Werkzeugteile und Spielzeug. Außerdem ist Buchenholz ein hervorragendes Brennholz.
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